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Vonn mit ungewöhnlichem Plan nach schwerer Verletzung? „Brauche keine Erlaubnis von irgendjemandem“

USA – Nach ihrem schrecklichen Sturz bei den Olympischen Spielen, der beinahe das Ende ihres Beins bedeutete, kämpft Ski-Ikone Lindsey Vonn (41) intensiv daran, wieder fit zu werden. Auf Social Media lässt sie ihre Fans regelmäßig an ihrem Trainingsfortschritt teilhaben. Nun sorgte sie mit einer Erklärung zu ihrer sportlichen Zukunft für Aufsehen.

Auf der Plattform X gab die US-Amerikanerin persönliche Einblicke in ihre derzeitige Gefühlswelt und sprach über eine mögliche Rückkehr auf die Skier.

„Nein, ich bin noch nicht bereit, meine Zukunft im Skisport zu diskutieren“, schrieb Vonn: „Mein Hauptaugenmerk liegt darauf, mich von meiner Verletzung zu erholen und mein Leben wieder normal zu gestalten.“

Sie habe bereits sechs Jahre lang eine Pause vom Wettbewerbssport eingelegt und genieße ein „wundervolles“ Leben abseits der Piste. Es sei eine großartige Erfahrung gewesen, erneut die Nummer eins der Welt zu sein, doch in ihrem Alter treffe nur sie allein die Entscheidung über ihre weitere Laufbahn.

„Ich benötige von niemandem die Zustimmung, um das zu tun, was mich glücklich macht“, unterstrich Vonn: „Vielleicht heißt das, wieder Rennen zu bestreiten, vielleicht aber auch nicht. Das wird die Zeit zeigen.“

Eine Rückkehr in den Rennsport erscheint kaum vorstellbar, wenn man bedenkt, dass Vonn einen komplett zersprengten Schienbeinkopf erlitt, ihr Schienbein derzeit nur von einer Vielzahl an Schrauben und Platten gehalten wird und sie ein Kompartmentsyndrom durchlebte.

Dennoch scheint für die 41-Jährige nichts unmöglich zu sein.

Entscheidend für Vonn ist vor allem, dass sie ihre Wahl vollkommen frei trifft, ohne äußeren Druck.

„Hört bitte auf, mir vorzuschreiben, was ich tun oder lassen soll“, richtete sie an ihre Anhänger die Botschaft: „Sobald ich eine Entscheidung getroffen habe, werde ich sie mit euch teilen.“

Kurz darauf relativierte sie ihre Aussagen jedoch leicht.

„Nur weil ich noch nicht darüber sprechen möchte, ob ich zurücktrete, heißt das nicht zwangsläufig, dass ich wieder Rennen fahren werde ... Es bedeutet lediglich, dass ich dafür noch nicht bereit bin“, schränkte die vierfache Gesamtweltcupsiegerin zumindest ein.

Derzeit stehen Rehabilitation und Heilung für sie an erster Stelle; über ihre nächsten Lebensschritte will sie erst nach dieser Phase nachdenken: „Diese Hürde nehme ich, wenn ich bereit dafür bin.“